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Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi [Rezension]

24. März 2014 | 14 Kommentare





Preis: € 16,99  [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 320
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 3,5 Pusteblumen
Originaltitel: Shatter me
Reihe: Auftakt einer Trilogie
Verlag: Goldmann
Will ich kaufen!


Legend - Marie Lu [Rezension]

19. August 2013 | 27 Kommentare





Preis: €  17,95 [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 368 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 2 Pusteblumen
Originaltitel: Legend
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Verlag: Loewe
Will ich kaufen!

Pandemonium - Lauren Oliver [Rezension]

28. Juni 2013 | 11 Kommentare

Pandemonium



Preis: € 17,90 [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 349 Seiten
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 4 Pusteblumen
Originaltitel: Pandemonium
Reihe: 2. Teil einer Trilogie
Verlag: Carlsen
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Faszination Dystopie - immer noch originell oder schon abgedroschen? [Gedanken]

9. März 2013 | 43 Kommentare



Auf diesen Gedanken kam ich als ich neulich im Bett lag und über verschiedene Bücher sinnierte. Danke, Schlaflosigkeit.

Wie sicher viele andere von euch bin ich einfach fasziniert von Dystopien. Eine Weile lang habe ich nur noch Bücher in der Richtung gelesen. Doch was genau ist eigentlich eine Dystopie?
Wir sind da mal nicht so streng und lassen die Definition von Tante Wiki ein bisschen links liegen:

Eine Dystopie ist für mich einfach ein (Jugend-)Buch, bei dem die Welt durch ein gewisses Ereignis zerstört wurde (wahlweise auch gerade zerstört wird) und nun von einem System, meist angesiedelt in einer erhabenen Stadt, beherrscht wird. Ziemlich oft ... eigentlich immer ... gibt es dann noch die ärmere Schicht, die nicht in dieser Stadt lebt. Letztendlich wird das eigentlich hinterhältige System auf irgendeine Weise entlarvt und es endet in einer Rebellion.


Nunja, die "Defintion" kann variieren :D Ich gebe zu, es gibt auch Bücher, die völlig von diesem Schema abweichen, aber die meisten Punkte treffen ziemlich oft zu. Wie würdet ihr den Begriff Dystopie definieren? In eigenen Worten?

Ich weiß natürlich, dass es Leser gibt, die diese Richtung von Buch gar nicht leiden können. Obwohl ich schon mitgekriegt habe, dass die meisten Buchblogs auch einige Dystopien im Rezensionsindex haben. Aber ich will hier keinen verurteilen - ich als eingeschworene Thriller-Gegnerin ^^ Es gibt immer Sachen, für die man sich selbst einfach nicht begeistern kann.
Aber ehrlich jetzt - mit Dystopien hat der Büchermarkt wahnsinnig viel Geld verdient. Oder bin ich die einzige, die diesen Dystopien-Boom, wie ich es gerne nenne, in den letzten 1-2 Jahren bemerkt habe? Die sind ja schneller in die Buchläden geschossen als ich rennen kann, wenn es irgendwo kostenlos Essen gibt.
Ich will ja nicht sagen, dass es vor diesen 1-2 Jahren keine Dystopien auf dem Markt gab, aber da hat sich irgendwie so ein Trend herum entwickelt, der jetzt schon langsam aber sicher abflaut.

Was fasziniert einen an Dystopien so? Die Leute, die sich dafür begeistern können, meine ich? Ich persönlich finde es einfach großartig, wie sich Autoren eine eigene Welt zusammenreimen können. Nicht nur das, meistens haut mich die "Entstehungsgeschichte" dieser Welt einfach nur total um (spontan fällt mir da jetzt zB "Memento - Die Überlebenden" ein) Und nicht nur das - die Geschichten sind einfach so toll ausgearbeitet. Es steckt immer sehr viel Arbeit drin, und man merkt richtig, wie viel Gedanken sich die Autoren darum machen. Um die Entstehungsgeschichte. Die Charaktere. Das System. Das System oder Kapitol oder wie man es auch nennen will ist für mich auch immer wieder faszinierend. Kann schon sein, dass ich leicht zu begeistern bin, aber das haut mich einfach immer wieder um ... ^^

Ist es schade, dass sich die Dystopien so stark ähneln? Hm. Ein bisschen natürlich schon. Ich bin jetzt inzwischen mit so vielen Dystopien durch, dass ich glaube, kein Buch dieser Richtung kann mich mehr so richtig vom Hocker hauen. Beeindrucken schon, aber das ist nicht zu vergleichen mit diesem WOOOW-Gefühl, das ich bei manchen Büchern erlebt habe.

Und bei diesen Büchern sind wir jetzt angekommen^^ Ich habe einfach ein paar aufgelistet, die mir spontan eingefallen sind und/oder zu denen ich was loswerden wollte. Natürlich sind das nicht alle, aber das dürfte eh klar sein ...

Ashes - Brennendes Herz von Ilsa J. Bick


Dieses Buch ist einfach nur unglaublich toll. Die Autorin ist echt eine ... eine Göttin. Ich habe Ashes einfach nur unglaublich grandios-episch in Erinnerung, so, wie ein gutes Buch in Erinnerung bleiben soll. Für mich eines der besten Bücher überhaupt. Allerdings muss ich schon sagen, dass das Buch echt gewalttätig und grausam ist, und deshalb ist es vielleicht für manche Leser nicht so geeignet. Aber genau das, dieses Grausame, das in anderen Genres richtig widerwärtig und unangebracht wäre, fand ich so toll an Ashes. Vielleicht ist das so ein Psycho-Tick von mir, aber ich finde, eine Dystopie muss einfach gewalttätig sein.


Dystopie-Liebling!
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Die Enklave von Ann Aguirre


Dieses Buch ist da schon eher unbekannter. Ein bisschen zu Recht, finde ich. Die Geschichte wirkt ziemlich austauschbar und auch ein wenig flach aber hey - schlecht fand ich das Buch nicht. Man hat eben das Gefühl, dass man das alles schon ein bisschen kennt und weißt, wo das alles hinführen wird aber alles in allem hatte ich nichts gegen Die Enklave. Definitiv nicht die beste Dystopie, aber ganz sicher keine Katastrophe. Doof fand ich, dass das Ende ziemlich offen bleibt, aber ich glaube, es ist noch nicht sicher, ob es ein Einzelband bleibt oder ein zweiter Band folgt.


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Memento - Die Überlebenden von Julianna von Julianna Baggott


Ah, jedes Mal, wenn ich den Buchtitel höre, ist meine Reaktion ähnlich wie bei Oreokeksen mit warmer Milch ... Mein Herz macht echt jedes Mal einen kleinen Hüpfer weil das Buch einfach so graaaaandioooos ist. Auf gleicher Genialitäts-Ebene wie Ashes, wobei Ashes aber glaube ich nicht so ... speziell wie Memento ist. Ich fand den Prolog allerdings grottenschlecht! So schlecht, dass ich das Buch ganz enttäuscht weggelegt und erst mal ein paar Wochen nicht angefasst habe. Der Schreibstil war einfach so ... wah. Aber es wurde besser oder ich habe mich daran gewöhnt oder beides. Auf jeden Fall ist das besondere an dem Buch, dass einfach alles so ... unglaublich faszinierend verstrickt und verwoben ist ...  Gewalt kommt auch nicht zu kurz. Aber wisst ihr, was über Memento gesagt wird? Manche hassen es und manche lieben es einfach. Und ich glaube, das trifft irgendwie auch.


Dystopie-Liebling!
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Die Auswahl von Allie Condie


Kennt jeder, oder? Ist ja neulich erst der 3. Band erschienen. Klar ist, dass ich den Abschluss der Trilogie definitiv nicht lesen werde. Der zweite Teil hat mir alles versaut und ich bin traurig, dass ich nach dem 1. Band nicht aufgehört habe zu lesen, denn Die Auswahl fand ich echt sehr sehr gut. Das kann aber auch daran liegen, dass das so ziemlich meine erste Dystopie war, da war die Idee natürlich noch sehr frisch und alles. Jetzt ist die Geschichte wahrscheinlich eher fast "gewöhnlich", aber "damals" war die Story einfach was richtig besonderes für mich.

Ich finde generell, dass bei Dystopien vor allem die ersten gelesenen Bücher zählen, weil man da einfach den Aufbau noch nicht kennt. Nach einer gewissen Zahl kommt einem einfach schon alles sehr bekannt vor ...

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Legend von Marie Lu


Zu meiner Schande muss ich sagen, dass das Buch noch auf meinem SuB gammelt. Nein, ich bin nicht wie alle anderen gleich an oder kurz nach dem Erscheinungstermin in die Bücherläden gerannt^^ Ich weiß nicht, ist das jetzt ein Vor- oder Nachteil für mich? Auf jeden Fall kann ich zu einem Buch, das ich noch nicht gelesen habe, einfach keine Meinung schreiben, das ist doch mies xD Aber ich habe schon Bewertungen von 1-5 gesehen.


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Dark Canopy von Jennifer Benkau


Dark Canopy ... Ja ... Ich hab's ja vor gar nicht allzu langer Zeit gelesen. Und zur Verteidigung des Buches muss man sagen, dass ich da auch schon einen Haufen Dystopien vorher gelesen habe und es auf mich einfach nicht mehr so frisch wirkte. Aber ich fand es einfach nicht so dolle. Die Idee an sich ist schon toll, und die Grausamkeit lässt jetzt auch nicht so zu wünschen übrig, deshalb bin ich auch ziemlich planlos, warum mir das Buch nicht so gut gefallen hat. Zu hohe Erwartungen? Einfach so? Blöde Charaktere? Ungewöhnlicher Schreibstil? Ich tendiere ja eher zu ersterem ... Wie fandet ihr das Buch bzw. wann habt ihr es gelesen?


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Die Tribute von Panem von Suzanne Collins


Ouh yeah, The Hunger Games! Das darf echt nicht fehlen! Die Mama aller Dystopien und so. Ehrlich jetzt, extrem gutes Buch. Meine Freunde daran wird auch nicht dadurch abgeschwächt, dass es mittlerweile die ganze Welt kennt. Na okay, ein bisschen vielleicht doch, aber toll bleibt toll und wird toll bleiben. Zu der Reihe muss ich eh nichts sagen :D Wer es noch nicht gelesen hat, sollte sich in die Ecke stellen und über sein Buchbloggerdasein nachdenken! So geht das nicht ^^ Die Verfilmung des 2. Teiles kommt ja im November und ich bin so traurig, dass ich davor wahrscheinlich nicht nochmal den 2. Teil re-readen kann :( Ich erinnere mich an so gut wie gaaarnichts. Hoffentlich kommt die Taschenbuchausgabe so schnell wie möglich raus.


Dystopie-Liebling!
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Die Verratenen von Ursula Poznanski


Neulich erst gelesen und rezensiert, und obwohl ich wie gesagt wirklich schon sehr viele Dystopien gelesen habe, hat mich die Dystopie sehr beeindruckt. Hätte ich das Buch ein wenig früher gelesen, wäre es sicher ein Dystopie-Liebling geworden ^^ Kann Die Verratenen wirklich nur empfehlen, die Geschichte ist super und die Charaktere erst. Die sind einfach mega ausgearbeitet und detailliert. Der Schreibstil ist natürlich göttlich wie immer - Team Poznanski!


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Dark Inside von Jeyn Roberts


Vergleichbar mit Ashes und Memento und auch wieder nicht ... Aber auch auf ziemlich ähnlichen Geliebtheits-Grad. Ich kann einfach nicht anders. Die drei genannten Bücher sind einfach die GÖTTER unter den Dystopien, ehrlich. Aus meiner Sicht natürlich! Alles was ich hier schreibe, ist aus meiner Sicht, und ihr könnt mir dann in den Kommentaren erzählen, was ihr von den Büchern haltet oder generell vom ganzen Thema.

Das Buch kann man einfach nicht in Worte fassen, deshalb lass ich es jetzt einfach mal. Dark Inside und ich ... Lieeebe.

Dystopie-Liebling!
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Delirium von Lauren Oliver


Ach ja, Delirium. Wer hat es nicht gelesen? Ich habe das Gefühl, das Buch hat jeder hier gelesen, und ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir nicht so besonders gut gefallen hat. Deshalb habe ich mir auch gar nicht den Folgeband geholt. Die Geschichte mit der Liebe als Krankheit und so ist an sich ja ganz nett, aber ist mir an sich einfach zu seicht und ungewalttätig! Verurteilt mich bitte nicht, aber ich finde, in einer ordentlichen Dystopie muss auch eine gewisse Menge an Blut fließen :D

Das Ende der Geschichte war auch extrem klischeehaft und ich glaube ich spoilere hier niemanden, wenn ich sage, eine Rebellion folgt ... Wie kann es anders sein ...

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Also, wer sich das alles nicht durchlesen wollte, was ich durchaus verstehen kann (wirklich :D), meine absoluten Lieblinge unter den Dystopien sind Memento - Die Überlebenden, Ashes - Brennendes Herz und Dark Inside. Diese Bücher haben mich einfach wirklich vom Hocker geschmissen und ich ... ach, die sind einfach fabulos, ja?


Was sagt ihr zum Thema? Mögt ihr die Art von Büchern überhaupt? Findet ihr, dass man nach einer gewissen Anzahl einen gewissen Handlungsablauf erkennen kann?






Dark Canopy - Jennifer Benkau [Rezension]

4. Januar 2013 | 29 Kommentare

Dark Canopy



Preis: € 18,95
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 524 Seiten
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: 2 Pusteblumen
Reihe: 1. Band einer Dilogie
Verlag: Script5
Will ich kaufen!







Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr ...

Wie lang habe ich wohl auf dieses Buch gewartet? Ich bin nie dazu gekommen, es zu lesen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen; man las schließlich überall Beste Dystopie, die ich je gelesen habe etc. blabla. Ich sollte mir das mit den Erwartungen mal abtrainieren, denn so vermiese ich mir Bücher, die sonst womöglich nicht so schlecht wären. 

Den Einstieg fand ich wirklich gut gelöst. Das ist die Szene, bei der die 15-jährige Joy zum ersten Mal in ihrem Leben einem Percent begegnet, danach folgt ein Zeitsprung von 3 Jahren.
Ich wusste jedoch nicht, in welcher Zeitepoche die Geschichte spielt. Die Tatsache, dass der 3. Weltkrieg anscheinend schon ausgetragen wurde, lässt nahelegen, dass es sich um die Zukunft handelt - so 2040 in etwa. Ein Satz auf Seite 186 hat mir meine Theorie aber zunichtgegemacht: "12.04.2015 - Das war in fast zweitausend Jahren!" Ich bezweifle ja stark, dass das Buch zu Zeiten Jesu spielt. Es kann sein, dass die Zeitrechnung mit der Herrschaft der Percents auf 0 zurückgesetzt wurde, aber das wiederum würde genausowenig Sinn ergeben, weil diese schon 40 Jahre andauert. Egal wie ich es drehe und wende, es ist und bleibt für mich unlogisch. Klar, es ist bloß eine Kleinigkeit und ich wirke jetzt wirklich kleinlich, aber es ist eine Kleinigkeit, die mich stört. Wenn ich ein Buch lese, dann will ich auch wissen, in welcher Zeit das alles spielt. ^^

Also ganz ehrlich - allein wegen der Idee müsste ich dem Buch eigentlich 3 Sterne geben, plus 1 Stern für die schönen Charaktere. Schade fand ich, dass zur Entstehungsgeschichte der Percents a lá perfekte Soldaten im 3. Weltkrieg kaum was gesagt wird, allenfalls im Klappentext und irgendwann in der Mitte des Buches. Dabei würde ich das Thema extrem interessant finden - aber gut, die Percents sind ja trotzdem da, und die fand ich super! Eine Kreuzung aus Tier und Mensch, die in ihren Fähigkeiten perfektioniert ist. Katzenaugen zur Nachtsicht. Die Haut als Riechorgan. Schnellere Selbstheilungskräfte. Fand ich wirklich alles toll ausgearbeitet, ich war nur etwas aufgeschmissen bei dem Gedanken, dass alle gleich aussehen und dass sich ihre Stimmen alle gleich anhören sollen.

Die Charaktere fand ich allesamt stark und in ihren Eigenschaften einzigartig. Joy ist eine sehr willensstarke Hauptprotagonistin. Leider benimmt sie sich zu Anfang und zwischendurch etwas ... seltsam. Sie hat auch einige Entscheidungen getroffen, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen konnte. Sie trägt die Verantwortung für die Konsequenzen und soll sich nicht wundern, wenn plötzlich alles falschläuft. Ich konnte nicht mal ein kleines bisschen Mitleid für sie locker machen und fand sie zum Ende hin nicht mal mehr sympathisch, obwohl ich ihr eigentlich das ganze Buch über relativ neutral gegenüberstand.
Neél dagegen war mir mehr als sympathisch, auch wenn er Joy die ersten 250 Seiten permanent anschreit und/oder bewusstlos schlägt. Denn das passiert die erste Hälfte des Buches: trainieren, anschreien, kämpfen, Ohnmacht, trainieren, und jetzt wieder alles von vorne. Auch konnte ich den plötzlichen Umschwung von Im-Schnee-ersticken auf Ich-lass-dich-nicht-gehen-ich-liebe-dich nicht ganz nachvollziehen. Fakt ist, dass sich Neél in einigen Situationen sehr viel menschlicher benimmt als Joy, und das fand ich wirklich toll an Dark Canopy. Dieses Annähern von Mensch und Percent, und das Begreifen, dass beide Arten nicht so unschuldig, andererseits aber auch nicht so schuldig sind, wie sich das die andere Art einbläut.

Mit dem Titel, Dark Canopy, ist übrigens die gleichnamige Maschine gemeint, die immerzu den Himmel verdunkelt. Nur 2 Stunden Sonnenlicht wird den Menschen zugestanden, und das auch nur, damit die Ernte akzeptabel ist. Hat aber auch einen Grund: Denn Percents vertragen kein Sonnenlicht und gehen daran zugrunde. 

An Ausdrücke wie "fuck", "ausgeschissen" etc. musste ich mich wirklich gewöhnen, weil ich sowas in Büchern einfach nicht mag, aber im Nachhinein finde ich, dass es zur Atmosphäre passt. Gefallen hat mir auch, dass die Autorin Themen anspricht, die in anderen Büchern vielleicht nur angedeutet werden: Misshandlung, Vergewaltigung usw.
Wirklich gestört haben mich die Kapitel erzählt aus der Sicht von Matthial, Joys Freund Zuhause im Clan. Noch nie bin ich so stark in Versuchung geraten, in einem Buch Kapitel zu überspringen, was ich sonst nie mache. Matthial war mir ehrlich unsympathisch und zum Ende hin hätte ich ihm am liebsten die Augen ausgekratzt.

Das Ende war ... gemein. In jeder Hinsicht. Es war nicht so ein gewaltiger Cliffhanger, dass ich die Fortsetzung jetzt sofort lesen muss, was aber daran liegt, dass mich das Buch nicht so mitreißen und begeistern konnte. Ich werde ohne den zweiten Teil leben können, denn kaufen werde ich ihn nicht.


Meiner Meinung nach hält der Hype nicht, was er verspricht. Dark Canopy ist keineswegs ein schlechtes Buch, aber über Aussagen wie "Dark Canopy ist die beste Dystopie, die mir je untergekommen ist" kann ich nur den Kopf schütteln. Mein Geschmack war es nicht!
Durchschnittlich. Die Idee war zwar sehr gut - die Menschen entwickeln eine neue, perfekte Spezies und versklaven sie, worauf diese sich aber auflehnt und die Menschen unterdrückt - aber die Umsetzung konnte mich nicht packen. Ich weiß nicht warum, aber Dark Canopy konnte mich nicht begeistern. Im übrigen kann ich mich der Rezension von Lyrica anschließen.

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele - Suzanne Collins [Rezension]

19. November 2012 | 36 Kommentare

Die Tribute von Panem 1



Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 414
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: Goldstatus
Verlag: Oetinger






Die Auserwählten im Labyrinth - James Dashner [Rezension]

11. November 2012 | 16 Kommentare

Die Auserwählten im Labyrinth




Preis: € 16,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 489 Seiten
Altersempfehlung: ab 13
Originaltitel: The Maze Runner
Meine Wertung: 4 Pusteblumen
Reihe: Teil 1
Verlag: Carlsen








Die Welt wie wir sie kannten - Susan Beth Pfeffer [Rezension]

16. Oktober 2012 | 16 Kommentare

Die Welt wie wir sie kannten



Preis: € 9,99 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 416 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 4 Pusteblumen
Originaltitel: Life as we knew it
Reihe: 1. Teil einer Reihe
Verlag: Carlsen
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Die Bestimmung - Veronica Roth [Rezension]

9. Oktober 2012 | 17 Kommentare

Die Bestimmung



Preis: € 17,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 476 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Originaltitel: Divergent
Meine Wertung: 4 Pusteblumen
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Verlag: cbt


Ashes [2] - Tödliche Schatten - Ilsa J. Bick [Rezension]

31. August 2012 | 0 Kommentare

Ashes 2




Preis: € 19,99
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 571
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: Pusteblumen
Originaltitel: Shadows
Reihe: 2. Teil einer Trilogie






Vollendet - Neal Shusterman [Rezension]

16. August 2012 | 2 Kommentare








Preis: 17,50€ [A]
Originaltitel: Unwind
Erschienen: 26.07.2012
Verlag: Sauerländer
Einband: gebunden
Seitenzahl: 430
Altersempfehlung: ab 14




Delirium - Lauren Oliver [Rezension]

25. Juli 2012 | 8 Kommentare

Delirium





Preis: € 18,90 [D]
Einband: gebunden
Seitenzahl: 409 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Originaltitel: Delirium
Reihe: Erster Band einer Trilogie
Verlag: Carlsen
Will ich kaufen!







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