Ein Kapitel geht zu Ende

17. Mai 2017 | 7 Kommentare

Viele von euch haben es wahrscheinlich schon lange kommen sehen: Dieser Blog wird seit Jahren nur mehr sporadisch versorgt. Ich wollte mir immer unbedingt ein Hintertürchen offen halten, falls ich doch noch "zurückkommen" wollte. Vielleicht kommt die Lust zum Bloggen ja wieder?
Wie ironisch, dass ich in meinem letzten Post noch davon geredet habe, Pusteblume? wieder aufleben zu lassen. Aber ihr kennt das sicher: Manchmal nimmt man sich Sachen vor, die man nicht einhalten kann. So war's bei mir ganz oft; ich habe mir Postideen oder Rezensionen überlegt, die ich unbedingt genau so umsetzen wollte und habe sie ständig aufgeschoben, bis mich der Gedanke daran nur noch genervt hat. Muss man nicht verstehen. 

Als ich aus verschiedenen Gründen vor einigen Monaten immer inaktiver wurde, herrschte gerade ein regelrechtes "Blogsterben". Sehr viele Blogs, die damals etwa mit meinem begonnen haben oder die mich eine lange Zeit begleitet haben, wurden ohne ein Abschiedswort "zurückgelassen" oder gelöscht. Das fand ich alles furchtbar doof. Viele meiner Lieblingsblogs waren betroffen, und ich bin ehrlich, ich fühlte mich ein bisschen auf den Schlips getreten. Viele tolle Texte und Posts, die ich sonst immer so gerne gelesen habe, wurden mir einfach entrissen ;) Deswegen möchte ich mit diesem Abschiedspost einen schönen, runden Abschluss bilden.

In wenigen Wochen halte ich meinen Schulabschluss in den Händen und das erscheint mir ein passender Zeitpunkt, auch hier einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen. Als ich diesen Blog im Sommer 2012 gegründet habe, war ich süße 13 Jahre alt. Jetzt bin ich bald 19 und, man kann es nicht anders sagen, ein völlig anderer Mensch. Pusteblume? war so lange ein Teil von meinem Leben, hier konnte ich immer alles loswerden, was ich loswerden wollte, und konnte mich mit meinen Lesern austauschen. Ihr habt mir immer so liebe Kommentare geschrieben, gesagt, dass ihr meine Texte gerne lest und mich unbewusst für weitere Posts motiviert. 

Es tut ein bisschen weh, fast 700 Leser zurückzulassen, aber es wird einfach Zeit. :) Ich habe oft überlegt, den Blog einfach ganz umzukrempeln, aber es hätte nichts gebracht - ich fühl mich hier nicht mehr so ganz wohl, wie in einem alten Kinderzimmer, aus dem man endlich raus will. "Sandra Pusteblume", das bin ich einfach ganz und gar nicht mehr. 
Auf vieles hier bin ich aber sehr stolz: Auf die Zeit, die ich investiert habe, Fähigkeiten, die ich mir selbst angeeignet habe und eine kleine Reichweite, die ich mir aufbauen durfte. 320 Posts, 8.000 Kommentare, 630.000 Seitenaufrufe und unzählige liebe Bekanntschaften und Freunde, die mir auch noch lange erhalten bleiben werden. Wenn ich dran denke, dass mein beliebtester Post über 14.000 Mal gelesen wurde, wird mir eigentlich fast schon ein bisschen schlecht. 

Ich denke nicht, dass ich mir so etwas ein zweites Mal aufbauen kann - aber ich schreibe immer noch gerne, hin und wieder einfach so für mich. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ich irgendwann, wenn sich alles in meinem Leben etwas beruhigt hat, wieder einen Blog eröffne, auf andere Weise eben. Pusteblume? werde ich jedenfalls nicht löschen, weil man viele Rezensionen, Tutorials und andere Posts immer noch "gebrauchen" kann und angeklickt werden. Außerdem ist dieser Blog für mich wie ein vollgeschriebenes Tagebuch oder Fotoalbum. Sowas schmeißt man ja nicht weg, sondern schaut sichs hin und wieder an und blickt auf alte Zeiten zurück :)

Heute verstehe ich die Blogger, die sich von ihrem "Baby" verabschiedet haben. Manchmal muss man einfach loslassen können, wenn es nicht mehr passt. Vielen vielen Dank an euch alle, die ihr mich mit euren positiven Worten und Lob immer unterstützt und aufgemuntert habt. Ich werde mich hin und wieder mit einem breiten Lächeln an diese Zeit zurückerinnern; und vielleicht kommt ihr ja einmal im Jahr hier vorbei und staubt die alten Posts ab :)




Wichtig: Ich werde meine Email-Adresse aus der Sidebar nehmen, da ich unglaublicherweise immer noch viele Anfragen bekomme. Auch für meine HTML-Tutorials werde ich keine Hilfestellungen mehr geben. Ihr könnt mich aber theoretisch jederzeit hier über die Kommentarfunktion erreichen, wenn ihr Lust auf ein Pläuschen habt.

New Year, New Me?

2. Januar 2017 | 7 Kommentare

Viele Menschen nehmen sich zu Jahresbeginn neue Vorsätze für die nächsten 365 Tage, die so anders werden sollen als der altbackene Alltag. New year, new me! Im kommenden Jahr erfindet man sich selbst neu. Gesunde Ernährung, Sport, Motivation, Organisation und auch sonst überall das Gegenteil von dem, was man jetzt gerade ist.

Fakt für alle, die Silvester zum obligatorischen Neustart nutzen: Jeder Tag kann euer Neustart sein, wenn ihr euch dafür entscheidet. Man braucht für einen Entschluss keine Himmelsexplosionen. Nur Anstriebskraft und Willen. Du willst gesünder essen? Dann ersetz jedes Stück Schokolade durch einen Apfel. Jetzt gleich; nicht erst, wenn der Schokoladenvorrat aufgebraucht ist. Du willst sportlicher werden? Dann downloade eine Fitness-App und halte dich daran. Dazu brauchst du kein Fitnessstudio!

Wenn du unzufrieden mit dir selbst bist - seien es Angewohnheiten, deine Situation oder Aussehen - warte nicht auf das neue Jahr, sondern nimm dein Glück selbst in die Hand. Fass dir ein Herz und starte dein kleines Projekt. Und vergiss den Ausspruch "New year, new me", denn es geht nicht darum, eine völlig neue Person zu werden (embrace your flaws!), sondern darum, konstant Kleinigkeiten zu verbessern, bis du die beste Version von dir selbst bist. Klingt wie aus einem durchschnittlichen 08/15-Ratgeber geklaut, ist aber so! Daher:


Aber natürlich ist es erlaubt, seine Projekte rein zufällig zum neuen Jahr 2017 zu starten. ;) Neben Punkten wie Matura machen und einen Platz in meinem Wunschstudium zu bekommen (um die ich ohnehin nicht herumkomme), habe ich zwei Ziele, die ich konstant bis Jahresende durchziehen will:

  • Noch sportlicher werden.
    Ich habe gemerkt, wie gut mir Bewegung und Krafttraining tut. Das ist einfach der beste Ausgleich zu vielem Lernen und Herumsitzen. Ich möchte mich verbessern und steigern, und allem voran meine regelmäßigen Tage wirklich einhalten!

  • Den Blog erhalten.
    Überrascht euch dieser Punkt? Im letzten Jahr hätte man wohl meinen können, Pusteblume? wäre genauso verlassen worden wie viele andere Blogs auch. Ich will aber nicht, dass der Blog komplett eingeht. Mein Ziel ist es daher einmal im Monat zu posten, also 12 Posts zu schaffen. Wer weiß, vielleicht wird dieser Tagebucheintrag direkt ein Blogpost?

Was sind eure "Vorsätze"? Was wollt ihr an euch ändern?

"Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach" von Robyn Schneider [Rant]

27. Dezember 2016 | 8 Kommentare

Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach



Preis: € 14,95
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 397 Seiten
Genre: Young Adult
Meine Wertung: 2 Pusteblumen
Originaltitel: The Beginning of Everything
Reihe: Einzelband
Verlag: dtv
Mehr Informationen auf Amazon



Ezra hat eigentlich alles: Er ist beliebt, ein Superathlet und hat eine hübsche Freundin. Wer würde nicht von so einem Leben träumen?

Doch dann hat Ezra einen Autounfall und alles ändert sich: Er kann keinen Sport mehr machen, seine Freundin ist jetzt mit einem anderen zusammen - und er fragt sich, was er von seinem Leben wirklich will.

Da trifft er auf Cassidy, die wunderbare, außergewöhnliche, unangepasste, intelligente Cassidy, und gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer ...

Ein kontroverses Thema: Mein Leben ohne SuB

3. November 2016 | 22 Kommentare

Hand aufs Herz, welcher Buchliebhaber kennt das nicht? Man kauft nicht nur ein neues Buch, sondern gleich drei oder vier - und von dieser größeren Anschaffung schafft man es nur ein Buch zu lesen, bevor schon der nächste Buchkauf vor der Tür steht, und dann liest man natürlich erneut lieber die neueren, backfrischeren Bücher ...

Zumindest war es bei mir immer so! Genauso so hat sich auch mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) angesammelt. Ich, als eher kleine Leseratte, war 2014 ganz schön eingeschüchtert und auch genervt von seiner Höchstzahl von um die 30 Bücher. 30 Bücher? Wann soll ich die bitte alle lesen, ich, die ich während meiner Bestzeit vielleicht vier Bücher im Monat gelesen habe?

Das Streben im Leben

3. August 2016 | 13 Kommentare

Ich schätze ich bin einer von wenigen Menschen, der behaupten kann, noch eine Uroma zu haben. Die "Urli" ist jetzt bald 94 Jahre alt - unglaublich eigentlich, welches Alter ein Mensch erreichen kann! Natürlich fahren die Körperfunktionen im Alter sehr zurück, und auch sie ist aufgrund von Beinproblemen leider nicht mehr sehr mobil. Ich besuche sie wann immer sich die Gelegenheit ergibt und rede eine Weile mit ihr, weil es unglaublich traurig ist, dass sie jetzt nicht mal mehr in ihrem Gartenhaus bei den Vögelchen sitzen kann. Aber immer, wenn ich sie besuche, meint sie:
Aber Sandra ich sag dir, ich bin zufrieden, und das ist eigentlich alles was man sich wünschen kann.
Trotzdem sind viele, auch (besonders?) junge Leute oft unzufrieden mit ihrem Leben. Denn wer nach einem "ABER" sucht, der wird auch immer eins finden. Man hat ja auch immer diese vermeintlich "perfekten" Leben und Körper bei Instagram und Youtube vor Augen. Und man selbst hat ein Speckröllchen zu viel, dafür ein paar Euro zu wenig, zu viel Druck auf zu wenig Zeit und der Berufswunsch steht trotz beharrlichen Nachfragen von Verwandten und Bekannten immer noch in den Sternen.

Jungen Leuten steht heutzutage so eine Vielfalt von Möglichkeiten offen, dass einem die Wahl oft nicht leichter, sondern schwerer fällt. Viele sind mit Erwartungen (auch an sich selbst) konfrontiert und selbst möchte man am Ende des Weges dann auch mit einem perfekten Instagram-Leben dastehen, bitte. Manchmal sollte man im hektischen Alltag, wo alles organisiert, durchgeplant und betitelt sein muss, einfach durchatmen und auch mal nichts tun. Internet eine Weile Internet sein und auch die Pokémons noch ein bisschen ungefangen lassen. Stattdessen vielleicht ein Besuch bei Oma, ein nettes Wort zum Nachbarn oder genüsslich mit Freunden essen gehen. Und kurz wertschätzen, dass es uns in unseren deutschsprachigen Ländern wirklich sehr gut geht.

Und vielleicht merkt man dabei trotz des Jammerns, Raunzens und Grübelns dank oberflächlicher Unzufriedenheit im Alltag, dass man im Großen und Ganzen doch recht zufrieden ist. Und das ist eigentlich alles, was man sich wünschen kann :)

P.S.: Und wenn trotz allem positiven Denkens wieder mal einfach alles scheiße scheint, denk dran: Vom Mond aus betrachtet spielt das alles eh keine so große Rolle!


Warum ist mein (Buch-)Blog von der Impressumspflicht betroffen?

26. Juli 2016 | 19 Kommentare

Anmerkung: Ich habe diesen Post großteils vor einem Jahr geschrieben und dann aufgrund meiner Pause verstauben lassen. Letztendlich finde ich es aber zu schade und das Thema zu interessant, um den Post nicht zu veröffentlichen. Ich möchte euch keine ANGST, sondern euch AUFMERKSAM machen, weil ich mir sicher bin, dass manche Hobby-Blogger keine Ahnung von den rechtlichen Bestimmungen haben und/oder darüber hinwegsehen. Ich bin selbst keine Juristin und habe dieses Wissen aus (Gesetzes-)Texten aus dem Internet gesammelt (aufmerksam zu machen ist mir wichtiger als das Risiko von laienhaftem Halbwissen)! Wenn ihr euch selbst in der Materie auskennt, würde mich eure Meinung sehr interessieren – und was sagt ihr dazu, liebe Mitblogger?

Heute soll es um ein Thema gehen, das mir schon länger sehr am Herzen liegt, das aber selten zur Sprache gebracht wird. Schon letztes Jahr wollte ich einen Post schreiben über Impressen und Impressumspflicht bei (Buch-)Blogs und welche Angaben dort korrektermaßen gemacht werden sollten. Aber die zahlreichen Posts von anderen Bloggern haben mich mit ihrer Harschheit nur abgeschreckt ... "Wer mit den rechtlichen Bestimmungen nicht klarkommt, sollte nicht bloggen" habe ich nicht nur einmal gelesen. Denn die rechtlichen Bestimmungen zum Bloggen in Deutschland lauten teilweise so, dass schon bei kleinen Maßnahmen (z.B. Nutzung von AdSense-Werbebannern) voller Name und Anschrift (!) auf dem Blog angegeben werden müssen.

Auch wenn es im ersten Moment nach verschwendeter Zeit und grauen Haaren aussieht, kann ich nur empfehlen, sich mit dem Thema zu beschäftigen! Es bringt nur Vorteile :)

Wozu überhaupt?

Ungefähr das waren die Gedanken die ich hatte, als ich realisiert habe, dass das alles kein Witz ist. Während mir der Wutdampf aus den Ohren pfiff - ich war wirklich rasend. Wie kann man nur, vor allem von auch oft minderjährigen Bloggern (12+), verlangen, im Internet seine volle Adresse anzugeben? Das erschien mir verdammt witzlos, wo einem doch die Eltern seit jeher eintrichtern, möglichst wenige Daten im Internet preiszugeben.

Das Thema hat mich so unruhig gemacht, dass ich mich schließlich näher und länger damit beschäftigt habe - und zwar nicht wieder durch andere Hobbyblogs, die dieses und jenes mal über 4 Ecken irgendwo aufgeschnappt haben, sondern direkt von Websites von Rechtsanwälten und dem Telemediengesetz.

"Die Seite, nach der Sie im Blog suchen, ist nicht vorhanden" anpassen [Tutorial]

25. März 2016 | 9 Kommentare

Das heutige Tutorial befasst sich mit der angezeigten Meldung, wenn die URL, die zu einer Seite eures Blogs führen sollte, einen Fehler beinhaltet (oder die Seite gelöscht wurde o.Ä.) Standardmäßig wird folgender Text in einem grauen Kästchen angezeigt: "Die Seite, nach der Sie im Blog suchen, ist nicht vorhanden." Jetzt zeige ich euch, wie ihr diesen Text durch jede beliebige Nachricht ersetzen könnt - unkompliziert und völlig ohne HTML!

On and off

1. Februar 2016 | 25 Kommentare

Jetzt zu Jahresbeginn redet wieder jeder darüber, routinierter, geplanter und organisierter werden zu wollen - und ich fühle mich so weit entfernt davon, als ob ich einfach nicht zu den coolen Kids in der Schule gehöre. Ich möchte mich 2016 blogtechnisch gar nicht ändern, nicht in dem Sinn, dass ich mir jetzt einen Planer anschaffe und meine Woche aufs Kleinste durchorganisiere. Klingt dramatisch, aber das bin halt einfach nicht ich. Im Leben gibt es genug Verpflichtungen und Deadlines, die man einhalten muss, da muss ich mein Hobby, meinen Zeitvertreib, meinen Ort zum Abreagieren nicht zu einem weiteren Kästchen auf der To-Do-Liste machen, das man als toporganisierter Mensch nach einem erfolgreichen und produktiven Tag befriedigt abhaken kann.

Ich möchte das Bloggen nicht zu einem Kästchen auf meiner To-Do-Liste machen. Einmal hab ich in einem Monatsrückblick gelesen, dass die vergangenen Wochen unspektakulär gewesen wären, nur die altbekannten Posts seien online gegangen. Und genau so etwas möchte ich auf meinem Blog nicht haben. Ich möchte mein Archiv durchschauen können und sagen: Ja, von diesem Post weiß ich noch ganz genau, bei jenem habe ich ganz tolles Feedback bekommen und auf einen anderen bin ich wirklich ein bisschen stolz. Das ist ein Grund, wieso ich nichts auf die obligatorischen Post-Kategorien gebe; Neuzugänge, Monatsrückblicke, Ich lese gerade. Solche Posts könnte ich nach ein paar Wochen löschen und es würde niemals jemandem auffallen. Hätte ich nur gepostet um des Postens Willen, auch wenn ich dazu eigentlich keine Lust habe - damit die Blogstatistik am Ende des Monats besser ausfällt.

Ich will mit meinen Posts was aussagen. Meistens zumindest ;) Und wenn ich grade nichts zu sagen habe, dann bleibt es eben still - so wie in den letzten Monaten zum Beispiel. Ihr könnt euch aber sicher sein, dass ich den Blog Pusteblume? nie aus einer Laune heraus löschen oder vollkommen vergessen werde. Für mich ist ein Blog nicht nur etwas Aktuelles wie eine Zeitung, die Posts verbleiben ja im Internet und können auch bei Inaktivität noch gelesen werden. Vielleicht wird dadurch mein Rhythmus ein bisschen verständlicher.

Schwindende Kommentare? Nicht mit uns!

26. Januar 2016 | 19 Kommentare

Das Murren und die Unzufriedenheit mehren sich - verschwindende Leser, weniger Kommentare, im Allgemeinen weniger Rückmeldung auf seine Posts. Da ich in den letzten Monaten nicht gebloggt habe, hat mich dieses Thema nicht sehr betroffen, aber dieser Post von May hat mir diesen kleinen Missstand in der Bloggerwelt wieder ins Gedächtnis gerufen. Alle wünschen sich verständlicherweise möglichst viel Feedback zu ihrem Content, aber ich schätze wir haben auch alle Zeitprobleme und lassen daher das Bloglesen und vor allem das Kommentieren gern mal auf der Strecke liegen.

Und wisst ihr was? Das muss nicht sein ;) Alleine Bloggen ist doof, ein Kommentar pro Tag kostet nicht viel Zeit und erheitert die Gemüter. Share the love! Um euch dabei zu helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden, gibt es eine ganz tolle Sache - die Kommentar-Challenge 2016, bei der ich nun auch schon zum dritten Mal mitmache. Klingt härter als es ist, denn das einzige Ziel der Challenge ist es, seine Kommentare auf anderen Blogs wieder zu vermehren und regelmäßiger werden zu lassen! Das könnten wir alle brauchen, oder? Für mich ist es immer ein ganz schöner Ansporn, wenn ich am Ende des Monats notieren kann, wie viele Kommentare ich hinterlassen habe. Auf diesem Weg sind 2014 über 1000 und 2015 über 600 Kommentare meinerseits zusammengekommen; und glaubt mir, da waren auch Monate dabei, wo ich nur 5 Kommentare geschrieben habe. Also wenn ich das kann, könnt ihr das auch. :)

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich einige von euch in der Teilnehmerliste wiederfinden würde. Beeilt euch aber, die Anmeldung bei Tina ist nur noch bis 1. Februar 2016 möglich! Also schnell hier entlang!

Was ist ein Cookie? Cookie-Benachrichtigung deaktivieren [Tutorial]

26. August 2015 | 16 Kommentare

Seit Juli 2015 erscheint die unten abgebildete Meldung automatisch auf jedem Blogspot-Blog. Das hat die Ursache, dass in neu beschlossenen EU-Gesetzen festgelegt wurde, dass Besucher aus der EU über die im Blog verwendeten Cookies informiert werden müssen. Die von Google bereitgestellte Benachrichtigung umfasst z.B. die Nutzung von Google Adsense und Google Analytics - bei diesen Diensten muss man sich anmelden, also seid ihr da nicht "automatisch" unwissend dabei. Wer weitere Dienste Dritter anbietet (z.B. DoubleClick), müsste sich selbst um die Zustimmung und Anpassung kümmern.
» Mehr Informationen direkt von Google

"Eleanor & Park" von Rainbow Rowell [Rezension]

21. August 2015 | 4 Kommentare

Eleanor & Park



Preis: € 16,90
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 360 Seiten
Genre: Jugendbuch, Contemporary
Meine Wertung: 4,5 Pusteblumen
Originaltitel: Eleanor & Park
Reihe: Einzelband
Verlag: Hanser



Sie sind beide Außenseiter, aber völlig verschieden: Die pummelige Eleanor mit ihrer roten Lockenmähne und den viel zu weiten Herren-T-Shirts, und der gutaussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus notgedrungen den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig bis nichts voneinander. Park liest demonstrativ oder hört Musik, Eleanor ist froh, nur ignoriert statt gemobbt zu werden. Zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater genug Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics stumm mitzulesen, entwickelt sich ein ganz eigener Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Lieblingsmusik, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben und eine Chance kriegen, scheint beinahe unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die Liebe lesen kann.

Meine Highlights aus Irland!

16. August 2015 | 12 Kommentare

Weiter geht es mit meinen Eindrücken aus Irland. Gebt zu, dass ihr zumindest ein bisschen neugierig auf die Highlights seid ;)
In meinem letzten Post hab ich das Lustigste glatt vergessen: Den irischen Akzent. Ich muss nämlich gestehen, dass ich dachte, meine Gastmutter hätte einen Sprachfehler, weil sie nie das berüchtigte "th", den Feind aller Schüler, benutzt hat. Dabei ist das einfach der Dialekt. So komisch es klingt, wird dort statt three tree gesagt oder statt Thursday Tursday. In vielen Wörtern wird auch das A und U ausgesprochen wie im deutschen, beispielsweise in Dublin.

Powerscourt Gardens

Es war märchenhaft schön dort! Ein traumhaftes Rapunzel-Türmchen

Impressionen aus Irland: Gastfamilie, Umgebung, Aktivitäten

11. August 2015 | 17 Kommentare

Wohl im Gegensatz zu den meisten Leuten reise ich weder besonders gern noch viel. Kurztrips hie und da, Städte anschauen, ja, aber Weltenbummlerin wird aus mir keine mehr. Besonders außerhalb von Europa beschleicht mich dieses spießige "Wer weiß, was dort passieren könnte"-Gefühl bei gerade dem, das andere aufregend finden.

Aber auf die einwöchige Sprachreise nach Irland mit unserem Jahrgang (10. Klasse, etwa 75 Leute) hab ich mich schon Monate davor gefreut. Mal nicht das obligatorische Sight-Seeing und Touri-Attraktionen abklappern, stattdessen mehr mit der englischen Sprache in Berührung kommen und einen Eindruck der irischen Lebensweise bekommen. (Touris waren wir natürlich trotzdem.) Und: Zum ersten Mal in einer Gastfamilie. Dementsprechend hibbelig war ich auch und mit diesem Post möchte ich euch ein paar Eindrücke mitgeben. Keine Angst, Lesefaule, es sind auch mehr als genug Bilder dabei! :)

Gastfamilie

Wir waren immer zu zweit bei einer Familie untergebracht, manchmal zu dritt, wenn es sich nicht ausging. Der Gedanke dahinter ist natürlich, dass man in dieser neuen Situation mit einer fremden Sprache ein vertrautes Gesicht um sich hat und auch mit Busfahren etc. nicht alleine ist. Wer weniger gut englisch konnte, hatte so auch eine Stütze. Ich bin wirklich unendlich froh, dass ich nicht alleine war - ohne meiner Freundin hätte ich mich nie so viel mit unserer Familie reden getraut.
Unsere Familie bestand aus Maureen (ausgesprochen etwa "Moh-ren") und JayJay und ihren Kindern Eion ("Owen", 5) und Hannah (7). Ich war ein bisschen verunsichert, weil ich sonst nicht so irre gut mit Kindern kann, aber die beiden waren einfach zauberhaft. Wir waren überglücklich mit unserer Familie! Es war schwieriger, die Kinder zu verstehen, aber man hat sich daran gewöhnt und wurde immer besser. Englisch zu sprechen und zu verstehen war generell kaum ein Problem!
Unser Haus war ein geradezu winziges Reihenhaus, wie man es vom Stil und der Größe her etwa auch aus England kennt. Das Problem mit diesen Reihenhäusern und Siedlungen ist, dass alles so verdammt gleich aussieht :D Es gab wirklich wenige "individualisierte" und alleinstehende Häuser. Als ich meine Gastmutter gefragt hab, wieso das so ist, hat sie gesagt, wenn man sein Haus z.B. anders streicht ist es nicht mehr so viel wert und es würde niemand kaufen.

Bray | So in etwa sah auch unser Häuschen aus. Dublin | Sind Backsteinfassaden nicht wunderschön?

Tipps für Blog-Anfänger!

4. August 2015 | 38 Kommentare

Hallo Leute!
Da mein Blog mittlerweile auch schon drei Jahre auf dem Buckel hat, ist es, denke ich, nicht allzu dreist zu behaupten, dass ich ein bisschen mitgerissen habe, wie der Hase rennt. Immer wieder sehe ich beispielsweise oft frische Blogs, die als Postschriftart "Indie Flower" verwenden und denke mir einfach jedes Mal: Das kann doch kein Mensch lesen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen.
Dieser Post soll natürlich niemandem auf den Schlips treten. Aber meinem komplett ahnungslosen Ich hätte so ein kleiner Guide schon sehr geholfen.


Aufmachung

  • Im Blocksatz schreiben (anstatt linksbündig) verhindert unansehliche, "zackige" rechte Ränder eurer Texte. Geschmackssache: Manche stören sich an linksbündig, andere am Blocksatz.
  • Eine simple Schrift ohne viele Schnörkel (Arial, Helvetica, Trebuchet, Verdana) ist im Fließtext so viel angenehmer zu lesen als Indie Flower, Comic Sans oder Courier. Aufregende Schriftarten verwendet ihr besser in Überschriften!
  • Selbiges gilt für helle Hintergründe ohne zu wirre Muster, die nicht vom Geschriebenen ablenken und auch nicht mit schrillen Farben in den Augen wehtun.
  • Bindet eine Suchleiste und ein Post-Archiv in eure Sidebar ein (beides bereitgestellte Gadgets von Blogger) - die nehmen nicht viel Platz weg und machen es einigen Lesern viel einfacher, bestimme Posts wiederzufinden!
  • Keine Ahnung von Design und HTML? Das ist völlig normal und verständlich am Beginn. Schaut doch mal auf meiner Tutorialseite vorbei, dort findet ihr nicht nur einige Tutorials von mir, sondern auch andere Tutorialblogs verlinkt.
  • Immer noch keinen Plan? CopyPasteLove bietet einige fertige Designs zum kostenlosen Download an, einen uralten Post von mir zu dem Thema müsste es auch noch geben. Manche Blogger bieten auch Designhilfe an, zum Beispiel Leslie, Lisa oder Ines.
Verbreitung

  • Treibt euch auf anderen Blogs herum und macht euch durch sinnvolle und ernsthafte (!) Kommentare bemerkbar. Denn wer nicht sät, der erntet auch nicht, meiner Meinung nach. So kommen ganz ohne "Ich würde mich freuen, wenn du auf meinem Blog vorbeischaust" Leute auf deinen Blog, weil die meisten Blogautoren gucken, wo ihre Kommentatoren herkommen!
  • Nicht zu unterschätzen: Antwortet auch auf die (v.a. ausführlichen) Kommentare, die ihr selbst bekommt. Ich spreche jetzt einfach mal aus, wie ich das empfinde; denn wenn ich jemanden einen langen Kommentar hinterlasse, der einige Zeit in Anspruch genommen hat und vielleicht sogar einige Fragen enthält - und ich auch nach Wochen keine Antwort erhalte - dann finde ich das zum Teil wirklich unsympathisch. Dementsprechend überlege ich es mir in Zukunft dann, ob ich dort noch kommentieren soll ... Weil ich das Gefühl habe, dass dem Blogger Feedback bzw. Austausch nicht am Herzen liegt.
  • Gebt nicht sofort auf, wenn nicht von jetzt auf gleich Scharen von Lesern und Kommentaren ankommen. Gut Ding braucht Zeit. 
  • Auch wenn ich selbst Social Media nicht so gerne mag, kommt man so ebenfalls in Kontakt mit vielen Leuten und kann seinen Inhalt verbreiten. Verlage sind beispielsweise freilich daran interessiert, dass Postings zu ihren REs auf möglichst vielen Netzwerken verbreitet werden.
  • Ladet Fotos nicht direkt im Post via Blogger hoch - diese Bilder werden nämlich alle in euren automatisch vorhandenen Picasa-Alben gespeichert (die, wie Blogger, auch zu Google gehören) und es kann u.U. passieren (viele Bilder, hohe Auflösung, große Dateigröße), dass deren Speicher irgendwann voll ist. Googlet einfach mal "Fotos hochladen ohne Anmeldung". Ich benutze dafür einen geheimen Ordner bei Pinterest.
  • Wartet lieber ab, bis ihr eine gewisse Reichweite erlangt habt, bevor ihr euch an Rezensionsexemplare wagt. Danach stehen euch Portale wie Bloggdeinbuch oder das Bloggerportal offen. Anfragen direkt an den Verlag gehen am besten in die Presseabteilung, sofern kein eigenes Formular oder Abteilung vorhanden ist. 


Inhalt

  • Richtet euch nicht zu zwanghaft auf andere aus ("Welche Rezension möchtet ihr als nächstes lesen? Welches Buch soll ich kaufen? Welche Posts wünscht ihr euch?") Es ist schön, dass ihr euren Lesern alles recht machen wollt, aber glaubt mir: Sie freuen sich über das, was sie bekommen.
  • Es ist dein Blog. Mach, was du willst. Poste, was dich beschäftigt - auch wenn es nicht zu deinem eigentlichen Blogthema passt. Viele Leser mögen Abwechslung!
  • Frag dich immer, ob dich die Posts, die du schreibst, auch selbst interessieren würden. 
  • Gern gelesen sind für gewöhnlich Monatsstatistiken oder Neuzugänge-Posts, sowie Persönliches und "Off topic"-Posts.
  • Versuche, besonders am Anfang regelmäßig und oft zu posten, um dir eine Stammleserschaft anzueignen. Sei aber vorsichtig, nicht täglich mehrere Posts online zu stellen - die werden dann nämlich weniger Aufmerksamkeit bekommen weil überlesen/übersättigt.
  • Auf Rechtschreibung, Grammatik und Formulierungen zu achten ist nie falsch. So wirkt ihr um einiges seriöser und der Leser stolpert nicht durch eure Texte. 
  • Obwohl die Gesetzeslage sehr schwammig ist, vergesst nicht, dass jeder Blog ein Impressum haben muss (hier ein Generator). Achtung: Verdient ihr mit eurem Blog Geld (egal in welcher Form), müsst ihr dort euren vollen Namen sowie Adresse angeben! 


Und jetzt raus damit: Welcher Tipp ist totaler Mist? ;) Ich muss sagen, hinter dem mit Social Media stehe ich nicht sehr dahinter, nutzen aber eben viele anderen Menschen. Habt ihr noch weitere Tipps oder Anmerkungen? Lasst es mich wissen!

Alle hassen Twilight

1. August 2015 | 24 Kommentare

Vielleicht haben ein paar von euch mit Stöhnen bemerkt, dass vor einigen Wochen wieder ein Teil von Twilight im Fernsehen lief. Wieso mit Stöhnen? Na weil man Twilight ja aus Prinzip hasst, denn wenn jeder so drüber herzieht, macht man mit!

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass, obwohl ich die Bücher gelesen und alle Filme gesehen habe, ich diesen (mittlerweile nicht mehr so präsenten) riesigen, gemeinschaftlichen, einheitlichen Shitstorm nicht ganz nachvollziehen kann. Kriegt das jetzt nicht in den falschen Hals, ich finde (gute) Witze über Twilight auch lustig, und natürlich sind es nicht die besten Filme oder tollsten Bücher ever made, aber:

Was zum Teufel unterscheidet die Biss-Reihe von hundert anderen genauso kitschigen, dramatischen, überzogenen Jugendbüchern, sodass sie ein Ziel von derartigen Hasstiraden wird? 
Nicht auf die unten stehenden Bilder bezogen. Die find ich lustig. ^^


Ich habe die ganze Reihe etwa mit 12 Jahren von einer Bekannten ausgeliehen, verschlungen, und fand sie damals wirklich toll :) Natürlich kann ich nicht behaupten, dass mir die Bücher auch jetzt noch so gefallen würden, aber ich schließe es nicht aus, sie irgendwann wieder zu lesen. Bei Stephenie Meyers Schreibstil lässt sich meiner Meinung nach nichts Nennenswertes bemängeln und was die Geschichte betrifft - da ist mir schon so viel wesentlich (!) Bescheuerteres untergekommen.
Schüchternes, unscheinbares Mädchen, auf das aber alle fliegen? Nervige Dreiecksbeziehung? Vampire? In-die-Länge-Ziehen der Geschichte? Schaut mir ins Gesicht und sagt mir, dass das nicht auf jedes zweite Jugendbuch zutrifft ;) 

Da denke ich aber schon eher, dass die Filme das Problem sind. "Ich kann keine richtigen Emotionen zeigen"-Bella und Edward mit seinem ewig leidenden Ich-will-dich-nicht-verlieren-aber-wir-können-nicht-zusammen-sein-Blick sind bestimmt einigen Zuschauern aufs Gemüt geschlagen. Aber das mit Abstand am meisten Gehasste an Twilight ist, denke ich, dass die Vampire im Sonnenlicht glitzern :D Aber meine Güte, das sind eben fiktive Dinge, die sich die Autorin wie jeder andere Autor auch für seine Geschichte ausgedacht hat. Das Glitzern ist halt speziell und wirkt dadurch (meine Vermutung) besonders auf das männliche Geschlecht seltsam, feminin und lächerlich.

Und was sagt ihr? Welche Meinung habt ihr zu Twilight, und wieso werden andere Bücher oder Buchverfilmungen nicht so dermaßen gehatet?


"Unland" von Antje Wagner [Rezension]

25. Juli 2015 | 0 Kommentare

Unland



Preis: € 9,95
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 379 Seiten
Genre: Jugendbuch, Thriller
Meine Wertung: 2,5 Pusteblumen
Originaltitel: -
Reihe: Einzelband
Verlag: bloomoon
Mehr Informationen auf Amazon



Die vierzehnjährige Franka ist der "Neuzugang" im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für sieben Kinder und Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem kleinen Elbdorf. Wieso schweigen die Erwachsenen so beharrlich, wenn man sie auf Unland, diese düstere Ruinenlandschaft am Waldrand, anspricht?

Kleine Schritte

12. Juli 2015 | 7 Kommentare

Unser Sprachlehrer neulich in Irland war absolut entsetzt darüber, dass wir noch nie bei einem Protestmarsch oder bei einer Demonstration mitgemacht haben. Er konnte es einfach nicht fassen, dass Leute, die das Recht und die Macht etwas zu ändern haben, keinen Gebrauch davon machen, einfach weil sie sich nicht dafür interessieren. Die Reaktion von uns war immer ähnlich: Schulterzucken. Weiß nicht. Bringt ja nix.

Selbst glaubt man immer, man kann alleine ja nichts ausrichten; welche Chance hat man da schon? Wieso sich die Mühe machen, wenn sie verschwendet ist? Das denken hunderte, tausende, weißnichtwieviele Menschen, die gemeinsam sehr wohl etwas bewirken können.

Random Update bezüglich Allem

12. Juni 2015 | 21 Kommentare

Hallo Leute,

War in den letzten Tagen nicht absolut herrliches Wetter? Man hält es in der Sonne kaum aus - ich wusste ja, dass ein für die Jahreszeit normaler Wetterzustand noch kommen wird. Temporär zumindest. Mein langes Wochenende verbringe ich damit, mich träge treibend von den Rändern des Plantschbeckens abzustoßen (es ist ein ziemlich großes Plantschbecken), arme Käferchen aus dem Wasser zu retten und vergeblich zu versuchen, genug zu trinken. Ein lustiger Gegensatz, wo ich zu Pfingsten in Hamburg noch nirgendwo ohne meine Winterjacke gegangen bin (auch nicht ins Musical).

Nach diesem an schlechten Smalltalk erinnernden Postbeginn haben sicher Unmengen an Leuten auf den Beitrag geklickt - aber meine Güte, ich werde euch bestimmt nicht anlügen und irgendwas Spannendes erfinden, das in meinem Leben passiert :D Aber primär sitze ich eigentlich auch nicht hier, um über das Wetter zu reden. Ich wollte mich schon länger wieder auf dem Blog melden, wusste aber beim besten Willen nicht, wie. Das müsst ihr euch mal vorstellen: Da habe ich einmal mehr Motivation als der Designer der japanischen Flagge oder der Namensgeber vom Eis "Twinni", und keine Postidee scheint zu passen. Deshalb habe ich mich jetzt für einen Laberpost ohne ersichtlichen roten Faden entschieden, die ich früher öfter rausgehauen habe, haha. Ich lese selbst sehr gern "Persönliches" von anderen Bloggern und fand es immer so schön, dass unsere Leserschaft irgendwie über das Büchrige hinaus mehr ins Freundschaftliche ging. Die Leser kannten mich (ob sie wollten oder nicht), und ich kannte meine Leser gut; aber ich hab das Gefühl, dass mir dieses Kennen mit dem Größerwerden meines Blogs immer mehr aus den Fingern geglitten ist.


Wisst ihr eigentlich, wer die Posts hier schreibt? In diesem Sinne: Hallo, ich bin die Sandra, und Pusteblume ist nicht mein echter Nachname :) Was hat sich bei mir in den letzten Monaten verändert? Nicht viel, hätte ich gesagt; mein Leben erscheint so "ereignislos" wie eh und je ;) Meine Interessen haben sich ein wenig verschoben, mehr vom Lesen weg, zu - ja, wozu? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Aber Langeweile herrscht nie. Ich hasse es so sehr, wenn jemand sagt "Mir ist langweilig!". Ehrlich jetzt? Dann mach halt was dagegen. Riech von mir aus an Blumen. Schau dir die Wolken an. Lies Zeitung. Spring Trampolin. Rasier dir die Beine. Lies ein Buch. ...

Ein paar Serien habe ich aber geschaut: Mit Grey's Anatomy, Reign und Game of Thrones bin ich jetzt fertig und am Boden zerstört. Jetzt brauch ich doch ernsthaft neue Beschäftigungen, grrmh. Doctor Who ist nichts für mich, aber mein neues Projekt lautet nun Supernatural. 

Ich lese immer noch gerne, aber viel weniger und ausgewählter, und mit weniger Druck, den ich mir sonst gern gemacht hab. Marke ich muss soundso viele Bücher im Monat lesen, weil das andere Blogger ja auch so machen. Rezensiert werden eigentlich nur diejenigen Bücher, die ich irgendwie außergewöhnlich finde oder bei denen ich einen großen Mitteilungsdrang habe. Wann werde ich endlich einsehen, dass ich nun wirklich nicht der perfekte Kandidat für Rezensionsexemplare bin? Und wann werden Leute meine Sidebar lesen, wo in roten (!) Buchstaben geschrieben steht, dass ich auch keine annehmen möchte? ^^ 


Sonst hat sich meine Familie vor zwei Monaten ein Haus gekauft und wir sind gerade dabei, es zu renovieren, weil das Teil einfach uralt ist :D Ist renovieren der richtige Ausdruck, wenn man wirkliches alles umschmeißen, rausreißen und neu machen muss? Ich bin in unserer Wohnung aufgewachsen und liebe sie auch innig, aber die springenden Faktoren bei Wohnung vs. Haus sind meiner Meinung nach Garten (wobei es ja auch ebenerdige Wohnungen gibt) und Stauraum. Einziehen werden wir dann in 1-2 Jahren, genau dann wenn ich mit der Schule fertig bin und zum Studieren anfange, yeah. Aus diesem Grund werde ich diesen Sommer auch nirgendwo auf Urlaub fahren, aber das finde ich nicht allzu schlimm, weil ich den ganzen Juli wieder im Notariat einen Ferialjob mache und den August dann einfach entspannen will. Aber lang dauert's nicht mehr bis zur letzten Schulwoche, wo unser Jahrgang dann für eine Woche nach Irland fliegt, und ich freu mich schon irrsinnig. Wir werden dort zu zweit bei einer Gastfamilie einquartiert sein und ist es nicht so genial dass einer meiner absoluten Lieblingsmusiker, Hozier, aus dieser Stadt stammt? Ich meine, Bray hat 30 000 Einwohner, but still ...

Eine weitere dumme Sache, die mich am Bloggen hindert, ist übrigens immer die optische Gestaltung. Einen ellenlangen Post ohne Bilder empfinde ich eben oft als meh, manchmal passen auch gar keine so richtig dazu (dann passiert so was wie in diesem Post - alle Bilder von weheartit, ihr seid herzlich auf meinem Profil willkommen;)), und richtig cool wird es dann wenn man gar keine anständige Kamera besitzt. The struggle. Wie seht ihr das?

Bezüglich Musik habe ich schon mal überlegt, einige Posts zu verfassen, weil ich einfach ein paar Alben habe, die ich so feiere. Es ist gute Musik, ich versprech's. Und damit dieser Post nun nicht ohne jedweden Sinn in den Tiefen des Internets versinkt und ungehört vergessen wird, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir verrät, welche Lieder ihr in letzter Zeit am liebsten hört. Können auch gern mehrere sein!


[News] "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind"-Hauptdarsteller gefunden?

17. Mai 2015 | 16 Kommentare

Der Titel sollte eigentlich "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind"-Hauptdarsteller so gut wie gefunden! lauten, aber das wäre schön peinlich wenn er dann doch nicht zusagt. Daher das Fragezeichen. Man möchte ja seine Glaubwürdigkeit erhalten. 


Der für seine Rolle in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" mit einem Oscar ausgezeichnete Schauspieler Eddie Redmayne (33) gilt als Favorit für die Hauptrolle des kommenden Harry Potter-Spin-Offs und bekam sie auch schon angeboten; zuerst wollte er aber das Drehbuch lesen. Eddie Redmayne hat weiters in den Filmen "Les Misérables", "Jupiter Ascending" und "Die Säulen der Erde" mitgespielt. Ich hätte nichts dagegen, wenn er unterschreiben würde; ich kann ihn mir ganz gut als Newt Scamander vorstellen!

"EINFACH reine Haut" von Yamina De Leone

15. Mai 2015 | 8 Kommentare

EINFACH reine Haut



Preis: € 7,49
Einband: eBook
Seitenanzahl: 47 Seiten

www.moinyamina.de
Auch für Kindle









Auf das eBook "EINFACH reine Haut" bzw. auf den YouTube-Kanal von Moin Yamina wurde ich erstmals aufmerksam durch eine junge YouTuberin, die sehr an Akne litt, und bei der einzig Yaminas Methode sichtbare Erfolge brachte. Ich selbst bin zwar mit meiner Haut (bis auf "normale" pubertätsbedingte Unreinheiten) meistens recht zufrieden, aber die Andersartigkeit der Angehensweise der Autorin hat mich fasziniert. Ihr könnt euch auf jeden Fall mal das begleitende Video zum Buch anschauen! Richtig gut fand ich auch, dass kostenlose Leseproben schon im Vorherein einen beträchtlichen Einblick in das Büchlein geben.

Yaminas Tipps sind nämlich - wer glaubt denn ernsthaft der Werbung? - nicht nur völlig abseits von Marktversprechungen gehalten, sondern distanzieren sich auch von vielgelobten Mitteln wie beispielsweise Hyaluronsäure. Back to the roots sozusagen. Die Autorin hatte selbst Akne und bis sie ihre Routine gefunden hat, die sie im Buch und Video erläutert, haben ihr auch Medikamente vom Hautarzt nicht wirklich geholfen.

Wir sind besiedelt von Mikroorganismen. Sie bemühen sich täglich darum, uns vor schädlichen Erregern zu schützen, indem sie aggressiv ihr Revier verteidigen. Deshalb wird deine tägliche Pflegeroutine auf einer Reinigung aufgebaut sein, die schonend ist und deine eigenen Pförtner nicht täglich um die Ecke bringt. (Vorschau)

Ob die Minimalisten-Strategie bestehend aus Wasser, einer Reinigungslotion und einer Feuchtigkeitscreme (von keiner bestimmten Marke) nun bei jedem gleich gut hilft, sei dahingestellt. Akne ist ja immerhin eine Krankheit, und die verschwinden für gewöhnlich nicht von heut' auf morgen. Auch wenn ihr Hautbild schon sagt, dass die Methode bei ihr Früchte getragen hat, muss allerdings erwähnt werden, dass Yamina De Leone weder Kosmetikerin, noch Hautärztin oder Chemikerin ist. Sie selbst schreibt sogar, dass sie alles, was sie wiedergibt, selbst recherchiert hat; und von sich aus auf die Allgemeinheit schließen finde ich sehr sehr gewagt, weil jede Haut unterschiedlich ist. Bezüglich der Pflege habe ich also meine Zweifel, wirklich toll finde ich aber die in dem Buch enthaltenen Informationen, die einen zum Nachdenken anregen!

Mit wunderbar persönlichem Schreibstil spricht Yamina ihre Leser an und erklärt herzlich alltagstauglich in einleuchtenden Worten den Nutzen die optimale Pflege der Haut. Ich gebe zu, dass ich auf keinen Fall völlig auf eine solch reduzierte Pflege umsteigen werde (dafür schmiere ich mir sonntags zu gerne Peelings und Masken ins Gesicht :D), muss aber wirklich sagen, dass mir "EINFACH reine Haut" schon irgendwie die Augen geöffnet, will sagen auf alle Fälle einen neuen, anderen Blickwinkel auf Hautpflege geschenkt hat. Dass in Kosmetikprodukten meist Inhaltsstoffe enthalten sind, die dort überhaupt nichts verloren haben, ist kein Geheimnis; aber die Stoffe, die in diversen Cremes drin sind, sind schon fast kriminell und definitiv gruselig. Codecheck ist hier meine Anlaufstelle, die natürlich auch nicht unfehlbar ist.

Es ist ja nicht so, dass die Menschen früher wie die ungepflegtesten Affen rumgelaufen sind, weil sie diesen und jenen neu entwickelten Firlefanz nicht hatten. Somit lasse ich diese etwas andere "Rezension" nun zu einem Ende kommen - keine Ahnung, ob Posts wie dieser euren Geschmack treffen, aber ich lese dieser Zeiten sehr wenig und dachte, es wäre mal ganz nett, zu wissen, was ich so treibe!


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